Meerestod

 

Anfang März las ich von meiner lieben Autorenkollegin Patricia Walter „Kalte Erinnerung“ – ein sehr guter Thriller.
Bei weitem nicht mein erster den ich gelesen habe, aber durch dieses Buch kam der Wunsch auf, auch einen Thriller zu schreiben.

Die Gedanken überschlugen sich: Wo soll die Geschichte spielen? Wer ist der/die Protagonistin? Was soll passieren?
Da ich sehr gerne mit Mindmaps arbeite, holte ich also meinen Block heraus und innerhalb einer halben Stunden hatte ich dieses Konstrukt fertig.

 

Ein paar Tage später begann ich mit der Rohfassung. Um es ganz genau zu nehmen: Ich schrieb zuerst das Ende.
Ehrlich, das mache ich bei den meisten meiner Geschichten. Und abgeändert habe ich / mein Lektor an dem Ende kein einziges Wort.

Während der Schreibphase hatte ich auch schon mal angefangen ein paar Coverideen umzusetzen. Alle mit selbstaufgenommenen Fotos in Büsum. Mein eigener Favorit ist übrigens das mit dem Strauß. Das hat sich dann am Ende allerdings zerschlagen, weil die Bildgrößen aller Bilder zu gering war.

Die Titelsuche war recht einfach. Es war mir klar, es muss mit dem Meer und Tod zu tun haben. „Gezeitentod“ war übrigens meine erste Titelidee. Als ich dann jedoch plötzlich „Meerestod“ im Kopf hatte, stand fest: Das wird der Titel!
Was gefällt euch besser?

Im Mai war ich dann mit der Rohfassung fertig und die Geschichte ging nach einer kurzen Überarbeitung an meinen Lektor und ein paar Testleser.

Die Rückmeldungen waren positiv – ein Stein fiel von meinem Herzen!
Mein Lektor war übrigens sofort total begeistert von Merle. Er ist sogar so begeistert gewesen, dass er sie am liebsten als Protagonistin hätte.

Es gab zwei Durchgänge bei Lektorat. Und Diskussionen. Um Torben, Fenjas Freund. Mein Lektor hasst ihn, ich hatte aber meine Pläne mit ihm. Nach langem Hin und Her entschied ich dann, dass er nicht ganz unrecht hatte und begann Torben ein bisschen weniger unsympathisch wirken zu lassen. Wenn es nach meinem Lektor gegangen wäre, würde Torben nicht mehr existieren. Wie gut, dass man als Autor letzten Endes am längeren Hebel sitzt.

Und dann war es plötzlich alles fertig. Das Buch lag in meinen Händen. Schönes Cover, tolle Geschichte!
Einen Monat früher als geplant habe ich es dann veröffentlicht!

„Meerestod“ gibt es seit Anfang Oktober 2017. Als gedruckte Version und als E-Book.

Und der nächste Thriller wird gerade geschrieben …

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