15. Dezember

Weihnachtswunder gibt’s tatsächlich! – Teil 15

»Ihr bleibt einfach die Nacht über hier bei uns. Die Couch können wir ausziehen, da können zwei von euch drauf schlafen. Wir haben noch eine alte Matratze im Schuppen. Die ist zwar durchgelegen, aber für eine Nacht wird sie ihren Zweck erfüllen. Klemens, würdest du mir später helfen, sie rein zu holen?«, fragte Johann meinen Vater. Er nickte.

»Greift doch zu. Die Plätzchen sind zum Essen da.« Frieda lächelte und hielt Papa die Schüssel entgegen.

Die Plätzchen schmeckten herrlich.

»So gute Plätzchen habe ich seit meiner Kindheit nicht mehr gegessen!« Papa klopfte mir auf die Schulter. »Lea, gib mir doch bitte noch zwei Stück.«

»Nimm ruhig mehr. Es freut mich, dass sie euch so gut schmecken.« Frieda lächelte zwar, aber ich sah auch Traurigkeit in ihren Augen. »Unser Sohn hat die Plätzchen auch immer geliebt. Er meinte immer, dass niemand anderer so gute machen würde wie ich.« Johann legte einen Arm um die Schultern seiner Frau.

Fortsetzung folgt …

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